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Afrikatag für die Schulen in Baden-Württemberg 14. Juli. 2016 Otto-Dullenkopf-Park am Schloss Gottesaue Karlsruhe   Dieses Jahr findet der 1. Afrikatag für alle Schulen in Baden-Württemberg am Donnerstag, 14. Juli 2016, ab 10:00 an einem Ort statt, im Otto-Dullenkopf-Park, am Schloss Gottesaue in Karlsruhe.   Der Deutsch-Afrikanische Verein will nicht nur an diesem Tag den Schulen in Baden-Württemberg einen großen Einblick in Handwerk, Kunst und Kultur afrikanischer Länder vermitteln, sondern auch den Schülerinnen und Schülern  unsere gegenwärtige politische und wirtschaftliche Situation bewusst machen und sie somit in unsere globale Verantwortung einbinden. An diesem Tag haben die Schulklassen die Möglichkeiten, einen Schulausflug unter dem Motto "Afrikatag" zu organisieren. Beim 1. Afrikatag der Schulen in Baden-Württemberg ist eine abwechslungsreiche Vielfalt durch das Mitwirken von repräsentativen Künstlern, Musik- und Tanzgruppen verschiedener afrikanischer Länder gewährleistet. Diese bringen den Besuchern ihre jeweilige Lebensweise immer wieder schwungvoll näher, z.B. auch in Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Das afrikanische Ambiente wird durch Musik von bekannten Gruppen bestimmt.
Das Programm wird durch kulinarische Spezialitäten, exotische Delikatessen, Live Bühnenshows, Trommelworkshops, Tanzworkshops, Basar, farbenfrohen Afrikamarkt und Ausstellungen bekannter afrikanischer Künstler abgerundet.  

A)
Informationen zum Symposium mit anschließender Podiumsdiskussion und Workshops und Mitmachaktionen mit Schülern und Schülerinnen aus Baden-Württemberg

Titel des Symposiums:
Kann gerechter Handel von Rohstoffen wie (Erdöl, Platin, Coltan etc.) und landwirtschaftlichen Produkten wie (Baumwolle, Kaffee, Kakao ect.) zu einem friedlichen und demokratischen Zusammenleben beitragen und Fluchtbewegungen verhindern? Moderation: Dr. Eberhard Rohbock, Eröffnungsrede: Sozialbürgermeister Martin Lenz, Referenten: Dr. Boniface Mabanza, Frau Monika Feigk von Heidelberger Partnerschaft für Fairen Handel, Frau Ingeborg Pujulla von Aktion Partnerschaft Dritte Welt e. V. etc. 
 
Die Referenten
a) Frau Monika Feigt von Heidelberger Partnerschaft für Fairen Handel will das Land Tansania präsentieren und ein Referat über die Problematik des Handelns mit "cash crops" halten. Zusammenfassung: Tansania gehört, trotz derzeitigem Wirtschaftswachstum, zu den ärmsten Ländern der Welt. Ca. 30% der Bevölkerung gelten als arm. Devisen werden überwiegend durch den Verkauf von Erzen (Gold, Uran) sowie von "cash crops" (Kaffee, Tee, Baumwolle, Sisal, Cashewnüsse, Tabak) und den Tourismus erwirtschaftet. Vor allem die Bevölkerung auf dem Land (mehr als 70% der Einwohner Tansanias) versucht, neben ihrer eigenen Versorgung mit Lebensmitteln ihre Situation durch den Anbau und Verkauf solcher "cash crops" zu verbessern. Deren Ernteertrag ist abhängig von Wettereinflüssen, ihr Preis vom Weltmarkt. Hier will der Faire Handel ein Zeichen setzen. Durch höhere, vom Weltmarkt unabhängige garantierte Abnahmepreise soll den Bauern und Plantagenarbeitern ein Existenz sicherndes Einkommen ermöglicht werden
 
 b) Frau Ingeborg Pujulla von Aktion Partnerschaft Dritte Welt e. V. will mit PowerPoint Präsentation über die Arbeitsbedingungen auf Kakaoplantagen in Ghana und Elfenbeinküste referieren. Die Schwerpunkte Ihres Vortrages liegen auf:
 - Die massenhaften Kinder, die nicht die Schule gehen und zum Arbeiten auf Plantagen gezwungen sind.
 - Die miserabel Arbeitsbedingungen dieser Kinder auf Kakaoplantagen
- Die tatsächlichen Kinderarbeitsursachen in Ghana und Elfenbeinküste
- Hinweisung der bitteren Wahrheit über der ungerechte Handel der Westlichen Firmen, den die ökonomische Probleme, die Gesundheitlichen und Körperlichen Belastung der Kakaobauern verschlechtert und das größte Problem der Schwankenden Preise und geringen Einnahme bei Kakaobauern, obwohl Milliarden von Menschen pro Tag Schokoladen essen und Weltweit der Schokoladen-Absatz Jahr zu Jahr um 3,5 Prozent steigt.  

 c) Dr. Boniface Mabanza von KASA - Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika will über die Probleme des Handels mit Coltan in Demokratischer Republik Kongo, mit dem Erdöl in Nigeria und mit der Platine in Süd-Afrika referieren. Zusammenfassung: Die Erwartung, dass der Rohstoff-Boom zu einer grundlegenden und nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung in rohstoffreichen Ländern des Südlichen Afrika und anderer Teile der Welt beitragen würde, hatte sich schon vor der Wirtschaftskrise als bloßer Wunschdenken entpuppt. Bestätigt hatte sich das, was in der Fachliteratur als "Fluch des Reichtums" oder "Paradox des Überflusses" diskutiert wird. Es gibt viele Gründe für die dünnen positiven Auswirkungen des Rohstoff-Booms auf die lokalen Bevölkerungen. Am häufigsten werden die unausgewogenen Verträge thematisiert, die den Unternehmen große Gewinne bescheren, während die Staaten von den Gewinnen nur wenig profitieren und die Umwelt- und Sozialstandards sehr niedrig gesetzt werden. 
 
Hinzu kommt, dass viele rohstoffreiche Länder unter Auslandsschulden leiden, deren Rückzahlung einen Großteil ihrer Gewinne verschlingt. Von dem, was übrig bleibt, bereichern sich die nationalen Eliten auf Kosten derer, die unter den Auswirkungen der Rohstoffförderung am stärksten zu leiden haben. Schließlich wandern die Unternehmensgewinne ins Ausland ab, was Investitionen in eine Diversifizierung der rohstoffzentrierten Wirtschaftsstrukturen verhindert.  Die Vorträge sollen die Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer zum Mitdenken anregen, so dass sie beim Kaufen manche Produkten wie Kakao nur zertifierte Produkte von Fairtrade kaufen. Die anschließenden Gruppenarbeiten nach dem Symposium sollen Motivation und Engagement bei den Teilnehmern für eine gerechte Welt wecken. 

 B) Das ganze Programm:
10.00 - 23.00
          Afrikamarkt mit Basar & Handwerkermarkt.  
11.00 - 13.30
          Symposium mit anschließender Podiumsdiskussion mit Schülern und Schülerinnen aus Baden-Württemberg zum Thema: "Kann gerechter Handel von Rohstoffen wie (Erdöl, Platin, Coltan etc.) und landwirtschaftlichen Produkten wie (Baumwolle, Kaffee, Kakao ect.) zu einem friedlichen und demokratischen Zusammenleben beitragen und Fluchtbewegungen verhindern? Moderation: Dr. Eberhard Rohbock, Eröffnungsrede:Sozialbürgermeister Martin Lenz, Referenten: Dr. Boniface Mabanza, Frau Monika Feigk von Heidelberger Partnerschaft für Fairen Handel, Frau Ingeborg Pujulla von Aktion Partnerschaft Dritte Welt e. V. etc.
12.00 - 23.00            kulinarische Spezialitäten.  
10.00 - 11.00            Afrikanischer Trommelworkshop mit Erzählung für Kinder  
14:00 - 15:00
          Afrikanischer Trommelworkshop mit Erzählung für Jugendliche  
14:00 - 19:00           Sportaktivitäten der Schulen (Fußballturnier etc.)  
14:00 - 17:00           Akrobatik, Jonglage und Balance Zirkusworkshop mit dem Kinder- und Jugendzirkus Maccaroni, Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe Workshop Leitung: Hassan Ben Lachiri, Marokko und Team.  
17:00 - 18:00            Serigne Niang (Traditionelle Musik aus Senegal Westafrika)  
18:00 - 19:00            Afro-Tribal African Percussion
19:00 - 20:30            Festivalbühne: Concert mit Sitho Mamadou (Traditionelle                                    afrikanische Musik)
20:30 - 23:00            Festivalbühne: Concert mit Brahima Diabaté & Nordakas    

Kontakt & Infos: ASF-Projekt "EINE WELT" des DAV_Deutsch-Afrikanischern Vereins Postfach 111531 D-76065 Karlsruhe  Fon: 01719961672 E-Mail: info@DAV-germany.de        

Kostenlose Anmeldung zu einer Mitmachaktion oder mehreren Mitmachaktionen:
Symposium | Trommelworkshop | Tanzworkshop | Akrobatik, Jonglage und Balance

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